Die Musikrichtung des Jazz ist noch nicht so sonderlich alt. Eigentlich gibt es ihn erst seit ungefähr 110 Jahren. Entstanden ist Jazz irgendwo in den Südstaaten der USA. Es ist eine Musikrichtung, die eigentlich ursprünglich von den Afroamerikanern hervorgebracht wurde. Kennzeichnend für den Jazz ist eigentlich auf einem europäischen Tonsystem aufgebaut. Man kann hier, wie üblich auch Melodik und Harmonik und vor allem auch die europäischen Musikinstrumente verwenden. Ein besonderes Merkmal ist allerdings – im Gegensatz zur europäischen Musik, die Bewegung und der gefühlvolle Rhythmus.
Gibt es Unterschiede beim Jazz?
Man kann in den Jazz auch einige Blues-Rhythmen einpflegen, das macht ihn oftmals sehr charakteristisch. Ein ganz besonderes Kennzeichen ist aber, das hier sehr viel improvisiert wird. Dann gibt es eine ganz besondere Weise der Tonbildungen und auch vor allem eine sehr interessante Instrumentenbespielung. Jeder einzelne Musiker bringt hier in seiner eigenen Individualität seine Musik hervor. Und in einer Gemeinsamkeit wird daraus ein ganz hervorragender und auch mitreißender Sound.
Die Verbreitung von Jazz
Ganz am Anfang wurde der Jazz hauptsächlich in New Orleans gespielt. Doch die Bands blieben natürlich nicht nur hier, sondern sie gingen auch weiter in Richtung Chicago und New York. Ein sehr bekannter Jazz-Musiker war gerade im New Orleans Stil Louis Armstrong. Fast zeitgleich entwickelte sich in New Orleans auch noch durch die Rassentrennung ein besonderer Stil, das nannte man den Dixieland Jazz. Dies wurde aber hauptsächlich von weißen Jass Musikern gespielt. Hier war mehr Harmonie in den Musikstücken und sie haben doch ein wenig glatter geklungen. Heute spielt man jede Art von Jazz, egal, welche Hautfarbe man nun hat. Wichtig sind die gesamte Harmonie und die Improvisation, die auch heute noch eine sehr wichtige Rolle im Jazz spielt. In den Großstädten findet man auch heute noch sehr schöne Jazz-Kneipen, die Live Musiker haben. Wer sich das einmal anhören möchte, sollte sich einen Abend frei machen und einfach in den Klängen des Jazz versinken.
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Es ist eigentlich ganz einfach, elektronische Musik zu beschreiben. Hier wird durch elektronische Klangwerkzeuge Musik hergestellt, die durch, meistens sehr große, Lautsprecher wiedergegeben wird. Wer sich aber durch die Geschichte, die es über die elektronische Musik gibt, durchgräbt, der wird erstaunt sein, wie alt diese Musikrichtung denn schon ist. Einer der ersten Vorreiter war ein Tscheche, der einem Spieler aus Spaß immer wieder kleine elektrische Schläge versetzt hat. Dies war schon im Jahre 1730. Das hat aber nicht wirklich etwas mit der elektronischen Musik, die wir kennen zu tun.
Die Geschichte des Rock ist noch nicht so alt. Die Entwicklung kam erst so um die 1960 und wurde aus mehreren Musikstilen zusammengemixt. Charakteristisch für die Rockmusik ist, dass hier immer elektrische und akustische Gitarren zum Einsatz kommen. Dazu kommt noch die Begleitung durch ein Keyboard und natürlich dürfen der E-Bass und das Schlagzeug nicht fehlen. Eine Begleitung durch Gesang ist aber auch hier nicht unüblich. Bei den Anfängen des Rock mischten noch ganz kräftig Elvis Presley, James Brown, Little Richard und Buddy Holly mit. Die Rockmusik ist eine eigene Musikart, die sich vom Rock ‘n Roll hauptsächlich durch den Rhythmus unterscheidet.
Wer die Oper liebt, wird auch die Stimmlage des Mezzo-Sopran lieben. Dies ist eine Mischung zwischen der Stimmlage, die von Frauen gesungen wird und die von Knaben. Sie liegt ein wenig zwischen dem normalen Sopran und der Alt Stimme. Man kann den Mezzo-Sopran auch als der Sporan II bezeichnen. Je nachdem, in welcher Stimmgattung der Mezzo-Sopran gesungen wird, hat er mehr ein Sopran- oder auch ein Alt-Lage. Meistens wird in einer Rolle als junger Mann, die Mezzo-Sopran Rolle gesungen.
Heute denken viele Menschen, wenn sie an Chor denken, dass viele Menschen zusammen singen und die Stimmen in einer sehr schönen Harmonie klingen. Bei einem Chor ist es ein Zusammenschluss von vielen Stimmen, die mehrfach besetzt sind. Die Bezeichnung gibt es noch nicht so lange, denn erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde diese Namensgebung gegründet. Vorher nannte man das schlicht und einfach nur eine Gemeinschaft von Singenden und das waren meistens Männer.
Der Sopran ist eine Stimmlage, die fast ausschließlich von Frauen gesungen werden kann. Sie ist der höchste der menschlichen Stimmlagen. Es gibt allerdings wie überall auch einige Ausnahmen, denn es gibt Jungen, die können einen Sopran singen, sofern sie noch nicht im Stimmbruch waren. Vor einigen Jahrhunderten haben noch sogenannte Kastraten es geschafft, die Menschen mit dieser Stimmlage zu verzaubern. Das aber nur aus dem Grund, weil diese hauptsächlich Kirchenlieder gesungen haben, und das war nur den Männern vorbehalten. Für Frauen war das ein absolutes Tabuthema. Heute gibt es nur eine männliche Ausnahme, die kein Kastrat ist – das ist der brasilianische Sänger Edson Cordeiro. Er schafft es, noch einen Ton höher zu singen, als es vorgegeben ist in der Oper „Die Zauberflöte“ von Mozart.
Musik bedeutet für viele Menschen ein erfülltes Leben. Für sie kann es nichts Schöneres geben, als die Klänge von Musik. Doch was für die einen wunderschön ist und vor allem auch entspannend, das ist für die anderen Menschen ein Horror. Denn es gibt sehr viele Musikgenres. Man kann hier sehr viele unterschiedliche Merkmale finden, wenn man ein wenig nachstöbert. Auch in der Schule, im Musikunterricht, bekommt man schon einen kleinen Einblick in die verschiedenen Musikgenres. Hier lernt man das unterscheiden und auch ein wenig über die Geschichte der verschiedenen Musikstile.